Was versteht man unter Freiarbeit?

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Vermutlich sind die Formen, wie Freiarbeit durchgeführt werden kann, so vielfältig, wie es Lehrer und Lehrerinnen gibt, die diese Art des Unterrichts praktizieren.

Um einige Möglichkeiten zu nennen:
- Freiarbeit kann in den Stundenplan eingearbeitet sein und hat so seinen festen Platz
- Freiarbeit kann ein Teil der Hausaufgabenstunden sein
- Freiarbeit kann aus vorgegebenen Übungen bestehen, wobei die Schüler und Schülerinnen den Zeitpunkt selbst wählen können, wann sie eine bestimmte Übung machen
- Freiarbeit kann aus Übungen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad bestehen, wobei die Schüler und Schülerinnen ihren Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen
- Freiarbeit kann aus eher spielerischem Material bestehen
- Freiarbeit kann benotet oder nicht benotet werden
- Freiarbeit kann auf verfestigende Übungen, aber auch auf weiterführenden Stoff angelegt sein
- Freiarbeit kann sich eng an den Jahrgangsstoff halten oder darüber hinausgehende Gebiete beinhalten
- Freiarbeit kann man über eine beschränkte Zeit machen oder über das ganze Jahr hinweg
- Freiarbeit kann mit oder ohne Wochenplan durchgeführt werden
- Freiarbeit kann als Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit durchgeführt werden
- ...

Bei einigen dieser Möglichkeiten ist der Begriff „Frei...“ sehr eng gefasst, da die Schüler und Schülerinnen  stark in ein Konzept gezwängt sind. Ohne nun näher darauf einzugehen, sieht man, dass Freiarbeit ein sehr weites Feld ist und vielleicht gerade deshalb von vielen mit Vorsicht oder ängstlichem Abstand betrachtet wird.

Was bringt die Freiarbeit?

Für Lehrer und Lehrerinnen ist sie eine stressfreie und interessante Unterrichtsform!
Schüler und Schülerinnen fühlen sich ernstgenommen und gewinnen durch das selbstverantwortliche Arbeiten an Selbstbewusstsein!

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