Groß- und Kleinschreibung
Übung 33

Teil 1

Jeder Vierte Schüler schwäntzt die Schule

Besonders in den Klassen der Volks- und Berufsschulen bleiben regelmäsig Stühle frei. 25 prozent der Schüler fehlten laut einer studie mehrmals im halbjahr absichtlich. Um das Problem in den Griff zu bekommen, werden Bussgelder erhoben. Wenn das nichts nützt, bringen Polizisten die Schüler in den Untericht.

Wärend man in Brandenburg gar nach fussfesseln ruft und in Dortmund Eltern per SMS über felzeiten benachrichtigt, versucht man es in München zunächst mit Pädakogik.

Führen gespräche mit Lehrern und Schulpsychologen jedoch zu nichts, können Schulpflichtige Schüler für Absenzen belangt werden. Zum beispiel durch Bußgeldbescheide für Merfaches Schwänzen, von denen im vergangenen Schuljahr rund 2200 verschickt wurden.
Die Meisten gingen an Haupt- und Berufsschüler, Gymnasien und Realschulen seien nur minimal vertreten. 15 bis 20 Euro kostet ein Fehltag – der bescheit geht an die Schüler selbst, wenn sie mindestens 14 Jahre alt sind, bei Jüngeren Schüler an die Eltern. Ob es zum Bußgeldverfahren kommt, liegt im ermessen des Schulleiters.
 

Teil 2


Wenn bußgeldstrafen nicht fruchten, kann die Polizei den jugentlichen der Schule „zwangszuführen“. Im gesetz heißt es: „Zur durchfürung des Schulzwangs dürfen die Beauftragten (...) Wohnungen, Geschäftsräume und befriedetes besiztum betreten und Unmitelbaren zwang ausüben.“ 159 Mal passierte das im vergangenen Schuljahr in München. Häufig wird aber zunächst der Hausmeister zur adresse des säumigen Schülers geschickt.

In einer variante streifen außerdem zifilpolizisten durch Kaufhäuser, U-Bahnhöfe und öffentliche Plätze. Treffen sie Vormittags einen vielleicht 13-Jährigen Schüler in einem Kaufhaus an, wird er beobachtet und schließlich befragt. 49 mal stellte sich dabei im vergangenen Jahr heraus: Das Kind fehlt im unterricht. Viele Kaufhausmitarbeiter sind Mitlerweile für das Problem sensibilisiert und sprechen Schüler Vormittags schon mal von sich aus an.

Um berufsschulschwenzer kümmert sich „ÜSA“ (Übergang Schule – Arbeitswelt) denn die erfahrung zeigt, dass es gerade die leistungsschwachen Jugendlichen sind, die – aus frusst und Versagensängsten – das Klassenzimmer meiden.

Häufig sind sie Ausländer oder kommen aus Ärmeren oder Zerrütteten Familien. Diese Eltern interessieren sich häufig nicht dafür, ob ihr Kind Regelmeßig die Schule besucht. Die aktivitäten der Schwänzer teilten sich in zwei Kategorien: Die einen werden Agressiv und in extremen Fällen sogar Krimminell. Die anderen bleiben zu Hause, lassen sich hängen, verfallen in Depressionen und entwickeln nicht selten suchtpropleme.

Vormittags bleiben die Jugendlichen oft zu Hause um auszuschlafen, aber auch aus Angst, erwischt zu werden. Ansonsten treiben sie sich, oft in ganzen „Schwänzercliquen“, gerne in Kaufhäusern oder Einkaufszentren herum. Zwar sind die Jungen mit einem anteil von etwa 60 zu 40 noch in der überzahl beim Schulesäumen. Aber die Mädchen holen auf.
 

 

Schreibe alle falsch geschriebenen Wörter (richtig) in die Textfelder rechts!

Ü 18

Ü 19

Ü 21

Ü 24

Ü 26

Ü 29

vierte
schwänzt
regelmäßig
Studie
Halbjahr
Bußgelder
Unterricht
Während
Fußfesseln
Fehlzeiten
Pädagogik
Gespräche
schulpflichtige
Beispiel
mehrfaches
meisten
Bescheid
jüngeren
Ermessen
 

Bußgeldstrafen
Jugendlichen
Gesetz
Durchführung
Besitztum
unmittelbaren
Zwang
mal
Adresse
Variante
Zivilpolizisten
vormittags
13-jährigen
Unterricht
mittlerweile
Berufsschulschwänzer
Erfahrung
Frust
ärmeren
zerrütteten
regelmäßig
Aktivitäten
aggressiv
kriminell
Suchtprobleme
Anteil
Überzahl

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