Lösungen für die Aufgaben im Grammatik-Übungsheft  S. 55 - 69

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S. 55  Lösung zu Übung 22: Satzarten

1.

Aussagesatz, Fragesatz, Befehlssatz, Wunschsatz, Ausrufesatz

2.

Hallo, ich lese ein Buch!
Lies ein Buch!
Lese bitte ein Buch.
Lese ich ein Buch?

3.

Aussagesatz, Wunschsatz, Fragesatz, Aussagesatz, Fragesatz, Aussagesatz, Ausrufesatz, Befehlssatz, Befehlssatz, Aussagesatz, Wunschsatz, Aussagesatz, Ausrufesatz, Aussagesatz

4.

z.B.
Schlafe sofort!
Oh, was bringt der Tag.
Langsam möchte ich ins Bad schleichen.
Ich schaue in den Spiegel.
Wusste ich es?
Es sollte ein Geist im Bad sein. oder auch Ich würde mir einen Geist im Bad wünschen.
Wäscht du dich sofort?
Du solltest die Zähne putzen.
Hat er recht?
Ich bin nicht füher (zu spät) ins Bett gegangen.
Hallo, die Dusche ruft!
Ich hätte gerne eiskaltes Wasser.
Ist der Tag gelaufen?

 

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S. 56 - 57   Lösung zu Übung 23: Die Satzreihe (Parataxe)

a)
z.B.
Lena lernt ihre Vokabeln.
Hans kann sie auch noch nicht.
Lena lernt ihre Vokabeln und Hans kann sie auch noch nicht.

b)
z.B.
Elsa schreibt einen Brief.
Hans bringt ihn zur Post.
Elsa schreibt einen Brief, Hans bringt ihn zur Post.

c)
z.B.
Wer macht die Arbeit?
Wer hilft noch?
Wer macht die Arbeit, wer hilft noch?

d)
z.B.
Wir wohnen mitten in der Stadt.
Die Straße ist ruhig.
Wir wohnen - die Straße ist ruhig - mitten in der Stadt.

e)
z.B.
Das Strandleben hat Spaß gemacht.
Weißt du noch?
Das Strandleben - weißt du noch? - hat Spaß gemacht.

f)
Hans schaut fern und Lisa arbeitet am Computer.
Der Lehrer erzählt eine Geschichte, die Schüler hören zu.
Wo habe ich mein Fahrrad abgestellt, wer hat es gesehen?
Im Urlaub - erinnerst du dich noch? - hatten wir viel Spaß.
Eine Satzreihe - das weiß jeder - wird aus zwei oder mehreren Sätzen gebildet.
 

 

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S. 58 - 60   Lösung zu Übung 24: Haupt- und Nebensätze (das Satzgefüge / Hypotaxe)

1.
z.B.
Ich reite gerne.
Ich habe kein eigenes Pferd.
Obwohl ich gerne reite, habe ich kein eigenes Pferd.
Ich reite gerne, obwohl ich kein eigenes Pferd habe.
Ich reite, obwohl ich kein eigenes Pferd habe, gerne.

2.
z.B.
Wir schauen einen Film an.
Er ist sehr spannend.
Wir schauen einen Film an, der sehr spannend ist.
Wir faulenzen heute am See.
Er ist nicht weit entfernt.
Wir faulenzen heute am See, der nicht weit entfernt ist.
Hans hat eine neue Freundin.
Sie wohnt noch nicht so lange hier.
Hans hat eine neue Freundin, die noch nicht so lange hier wohnt.

3.
z.B.
Hans fragt sich.
Wann ist der Unterricht zu Ende?
Hans fragt sich, wann der Unterricht zu Ende ist.
Fritz denkt nach.
Wer könnte noch mit ins Schwimmbad kommen?
Fritz denkt nach, wer noch mit ins Schwimmbad kommen könnte.
Der Lehrer fragt.
Wer kann die Frage beantworten?
Der Lehrer fragt, wer die Frage beantworten kann.

4.
z.B.
Fritz ist immer noch nicht da.
Fritz wird später kommen.
Da Fritz noch immer nicht da ist, wird er später kommen.

5.
z.B.
Ihr seid müde.
Wir sind noch nicht viel gewandert.
Ihr seid müde, als ob wir schon viel gewandert wären.
Ihr tut so.
Ich habe es euch nicht versprochen.
Ihr tut so, als ob ich es euch versprochen hätte.

 

2 Hauptsätze aus einem Satzgefüge:
Ich bin noch sehr müde.
Ich habe gestern noch den Spätfilm angeschaut.

Ich warte nicht mehr.
Wer weiß wann er kommt?

Franz rannte so schnell.
Es wären zehn Hunde hinter ihm her.

Klaus richtete sein Fahrrad.
Er machte eine Fahrradtour.

Sie stiegen in das Flugzeug.
Sie hattes es für einen Rundflug gebucht.

Er lernte viel.
Er schrieb gute Noten.


Die Hauptsätze:
Ich gehe gerne mit dir ins Kino...
Der Sportler ... war nicht gedopt.
...stimmten die Abgeordneten ab.
... wagten wir noch den Abstieg.
In Deutsch bekamen wir noch eine Hausaufgabe auf ...
... bekamen sie Ärger.
Lisa überlegt ...
Das Boot konnte nicht ablegen ...
Der Computer ... war im Sonderangebot.
... fuhr der Bus ab.
Wir gehen an den Strand ...
...muss ich noch meinen Rucksack packen.
Sarah ... war sehr stolz darauf.


Satzreihe oder Satzgefüge
Satzreihe, Satzgefüge, Satzgefüge, Satzgefüge, Satzreihe, Satzgefüge
 

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S. 61  Lösung zu Übung 25: Subjekt und Prädikat

Himmel und Erde waren erschaffen. Das Meer wogte in seinen Ufern. Die Fische spielten durch die Fluten. In den Lüften sangen die Vögel. Auf der Erde tummelten sich die Tiere. Geschöpfe fehlten noch. In deren Leib sollte der Geist Wohnung nehmen und die Welt beherrschen. Da stand Prometheus auf. Er war ein Sprössling jenes älteren Göttergeschlechts, das von Zeus entthront worden war.

(nach Griechische Sagen: Prometheus)

Wer oder was wogte in seinen Ufern? - das Meer
Wer oder was spielte durch die Fluten? - die Fische
Wer oder was sang in den Lüften? - die Vögel
Wer oder was tummelte sich auf der Erde? - die Tiere
Wer oder was fehlte noch? - Geschöpfe
Wer oder was sollte in deren Leib Wohnung nehmen? - der Geist
Wer oder was stand auf? - Prometheus
Wer oder was war ein Sprössling des Göttergeschlechtes? - Er

Was machte das Meer? - es wogte
Was machten die Fische? - sie spielten
Was machten die Vögel? - sie sangen
Was machten die Tiere? - sie tummelten sich
Was ist mit den Geschöpfen? - sie fehlten
Was machte der Geist? - Wohnung nehmen
Was machte Prometheus? - Er stand auf.
Was macht er? - er war (ein Sprössling)
 

 

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S. 62  Lösung zu Übung 26: Objekte

1.

Wen oder was bekomme ich? - ein neues Fahrrad (Akkusativobjekt)
Wem gehört das Fahrrad? - mir (Dativobjekt)
Wessen freut sie sich? - deiner Hilfe (Genitivobjekt)
Womit (mit wem) arbeitet mein Vater? - mit dem Computer (Präpositionalobjekt)
Wem bringt der Briefträger einen Brief? - mir (Dativobjekt)
Wen oder was bringt mir der Briefträger? - einen Brief (Akkusativobjekt)
Wen oder was beißt der Hund? - den Briefträger (Akkusativobjekt)
Wen oder was beißt der Briefträger? - den Hund (Akkusativobjekt)
Mit wem spiele ich? - mit meinem Bruder (Präpositionalobjekt)

2.

Dativobjekt, Genitivobjekt, Präpositionalobjekt
Präpositionalobjekt, Akkusativobjekt, Prädikat

3.
z.B.
Ich putze mein Fahrrad.
Er ist der Kapitän des Schiffes.
Der Lehrer ist von den Schülern begeistert.
Der Film hat mir gut gefallen.
 

 

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S. 63  Lösung zu Übung 27: Prädikativer Nominativ, Prädikativer Akkusativ

1.

Alexander der Große war ein erfolgreicher Eroberer.
Muhammad Ali war der größte Boxer.
Albert Schweitzer war ein aufopferungsvoller Urwaldarzt.
Sokrates war ein griechischer Philosoph.
Bert Brecht war ein deutscher Dichter.
Marylin Monroe war eine berühmte Schauspielerin.
Alpha Edison war ein vielfältiger Erfinder.
Albert Einstein war ein logisch denkender Mathematiker.

2.

Der Trainer bezeichnete sie als Nachwuchshoffnung.
Fritz nannte seinen Hund einen treuen Begleiter.
Die Polizei führte ihn als gefährlichsten Verbrecher in ihrer Kartei.
Er wolle ihn als Joker einsetzen.
Hilde bezeichnete Eva als beste Freundin.
Der Zeuge sah ihn als Unfallverursacher.
Der Angeklagte nannte den zeugen einen Lügner.

3.
z.B.
Die Polizei sah den Mann als Täter.
Der Trainer berief Hans als Spielführer.

 

 

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S. 64 - 65   Lösung zu Übung 28: Adverbiale Bestimmungen

1.
z.B.
- Ich wohne in einer großen Stadt.
Wo wohne icht? - in einer großen Stadt
- Ich fahre um 14.00 Uhr mit dem Zug.
Wann fahre ich? - um 14.00 Uhr
- Wir fahren ins Schullandheim mit dem Bus.
Wie (womit?) fahren wir ins Schullandheim. - mit dem Bus
- Ich spiele Schach zum Spaß.
Wozu spiele ich? - zum Spaß
- Der Zug braucht von Hamburg nach München sieben Stunden.
Von wo - bis wohin braucht der Zug sieben Stunden? - von Hamburg bis München
Wie lange braucht der Zug? - sieben Stunden
- Ich wohne gerne in unserer Stadt.
Wie wohne ich? - gerne
Wo wohne ich gerne? - in unserer Stadt
- Die Schüler gehen deshalb ins Museum.
Warum gehen die Schüler ins Museum? - deshalb
Wohin fahren die Schüler? - ins Museum
- Um 12.00 Uhr fahren wir mit dem Bus.
Wann fahren wir? - um 12.00 Uhr
Wie (womit) fahren wir? - mit dem Bus
- Zur Erholung fahren wir heute an den See.
Warum fahren wir heute? - zur Erholung
Wann fahren wir? - heute

z.B:
Das Flugzeug landet am Frankfurter Flughafen.
Ich warte schon eine Stunde auf dich.
Hans fährt mit dem Fahrrad zur Schule.
Otto arbeitet nicht so gut.
Das Boot ist am Steg festgebunden.
Die Fahrt nach Berlin war anstrengend.
Nach seinem Sturz schrie er fürchterlich.
Der Tisch steht in der Mitte des Raumes.
Ich spiele nicht so gut Tennis.
Der Roman ist sehr spannend geschrieben.
Er formt den Ton zu einer Figur.
Das Konzert fällt heute aus.
Er spielt Tennis zum Spaß.
Er schneidet das Papier mit viel Geschick.
Die Klasse geht in die Sporthalle.
Klavier spiele ich nicht so gut
Wegen des Regens verzögert sich der Start.
Er wird später noch vorbei kommen.
Ich liebe aus diesem Grund das Theater.
Die Klassenreise geht nach Griechenland.

 

In uralten Zeiten wohnten auf der Insel Samothrake im Ägäischen Meere zwei Brüder, Jasion und Dardanos, Söhne des Zeus und einer Nymphe. Von diesen wagte Jasion, als ein Göttersprössling, seine Augen zu einer Tochter des Olymps zu erheben. Er fasste eine ungestüme Neigung zu der Göttin Demeter und wurde zur Strafe von seinem eigenen Vater mit einem Blitze erschlagen. Dardanos, der andere Sohn, verließ, tief betrübt die Heimat und segelte zum asiatischen Festland, zur Küste Mysiens, da, wo die Flüsse Simois und Skamander vereinigt in das Meer strömen und sich das hohe Idagebirge nach dem Meere abgedacht in eine Ebene verliert.
(aus: Sage von Troja)

 

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S. 66  Lösung zu Übung 29: Attribute (Beifügungen)

1.

Olympische Spiele sind heute ein großes Medienereignis.
Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit fanden 1896 in Athen statt.
Bei diesen Spielen war Deutschland die drittbeste Nation mit vier goldenen Medaillen.
z.B.
Er bekam ein schönes, neues Fahrrad.
Er landete auf dem dritten Platz.
Heidi schrieb einen spannenden Aufsatz.
Die Katze schleicht durch das hohe Gras.
Der heftige Sturm richtete große Schäden an.
Die grauen Wolken ziehen wie fliegende Pferde vorbei.
 

2.

Ein Mädchen aus meiner Klasse hält einen Vortrag.
Hans kauft sich einen neuen Computer mit Drucker und Internetmodem.
Ein Schüler aus der 9. Klasse hat den 1. Platz bei den Leichtathletikmeisterschaften errungen.
z.B.
Ich kaufte den Computer aus der Werbung.
Ich weiß es aus der Zeitung.
Das Kunstwerk aus der neuen Sammlung ist unbezahlbar.
Wir benutzen das Heft mit dem roten Einband.
Die Party am Strand machte viel Spaß.
Der Wandertag mit der Klasse war anstrengend.

3.

Der Hund meiner Freundin springt durch einen Feuerreif.
Der Tanker eines großen Ölkonzerns lief auf ein Riff auf.
Die Antwort des pfiffigen Kandidaten verblüffte den Moderator des Ratespiels.
z.B.
Das Geschenk meines Onkels war einfach toll.
Der Film des jungen Regisseurs ist cool.
Das Boot des erfahrenen Seglers kippte um.
Der Computer der Schule ist ein altes Modell.
Der Dank des Publikums war ihm gewiss.

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S. 67  Lösung zu Übung 30: Satzglieder bestimmen

1. Reihe:
Subjekt, Prädikat, Präpositionalobjekt, Lokaladverbiale
Subjekt, prädikativer Nominativ, Prädikat, Präpositionalobjekt, Lokaladverbiale
Akkusativobjekt, Prädikat, Subjekt, Modaladverbiale
Lokaladverbiale, Prädikat, Temporaladverbiale, Subjekt
Subjekt, Prädikat, Kausaladverbiale, Temporaladverbiale, Lokaladverbiale

2. Reihe:
Subjekt, Prädikat, Dativobjekt, Akkusativobjekt
Lokaladverbiale, Prädikat, Subjekt, Akkusativobjekt
Subjekt, Prädikat, Dativobjekt, Akkusativobjekt, Modaladverbiale
Temporaladverbiale, Prädikat, Subjekt
Subjekt, Prädikat, Modaladverbiale, Präpositionalobjekt, Kausaladverbiale, Lokaladverbiale
Subjekt, Lokaladverbiale, Prädikat, Dativobjekt, Kausaladverbiale
 

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S. 68 - 69   Lösung zu Übung 31: Satzglieder oder Attribute bestimmen

1. Reihe:

prädikativer Nominativ - Wer oder was ist der Häuptling? - der König des Dschungels
Kausaladverbiale - Warum spiele ich auch Schach? - zum Spaß
Subjekt - Wer rutscht heute in den Keller? - der Aktienkurs
Modaladverbiale - Wie ist das Bild? - schön
Akkusativobjekt - Wen oder was sage ich ab? - meine Teilnahme
Präpositionalobjekt - Worüber sprach der Arzt? - über die Krankheit
Lokaladverbiale - Wo erschien der Artikel? - in der Tageszeitung
Genitivattribut - Wessen Frage? - des smarten Spielleiters
Akkusativobjekt - Wen oder was stimmte die Lehrerin an? - ein Lied
präpositionales Attribut - Woher ist das Buch? - aus der Bücherei
Genitivattribut - Wessen Auto? meines Vaters
Temporaladverbiale - Wann gehen wir? später
Präpositionalobjekt - Auf was (worauf) achten die Eltern? - auf gutes Benehmen
Genitivobjekt - Wessen Hund? - meines Freundes

2. Reihe

Kausaladverbiale - Warum lerne ich jetzt? - aus diesem Grund
Subjekt - Wer steigt? - der Aktienkurs
Temporaladverbiale - Wann lerne ich? - heute Abend
Präpositionalobjekt - Mit wem geht Franz ins Theater? - mit Julia
Lokaladverbiale - Woher kennt Franz Julia? - aus dem Kindergarten
Prädikat - Was machen sie? - sie schätzen sich
Subjekt - Wer oder was schließt um 12.00 Uhr? - die Börse
Präpositionalobjekt - Worüber dieskutiert der Bundestag? - über die Gentechnik
Akkusativobjekt - Wen oder was trifft der bundeskanzler? - den amerikanischen Präsidenten
Genitivattribut - Wessen Übertragung? - des Formel I Rennens
prädikativer Nominativ - Wer oder was ist Berlin? - die Hauptstadt
Lokaladverbiale - Wo ließ sie mich stehen? - im Regen
Dativobjekt - Wem gehört das Spiel? - mir
präpositionales Attribut - Woher hätte ich gerne das Kleid? - aus dem Schaufenster
Temporaladverbiale - Wann beginnt das neue Jahr? - um 0.00 Uhr
 

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